Antworten auf viele Fragen rund die FastenZeiten und GesundKuren
Fragen rund um das Fasten
- viel mehr als nur nicht essen
- bewußter, freiwilliger, zeitlich begrenzter Verzicht auf bestimmte Nahrungs- und Genussmittel
- Gesundheitsprävention und Gesundheitsförderung
Im Fasten ist der Körper durch die Nahrungsreduzierung sehr viel weniger mit Verdauungsarbeit beschäftigt und hat dadurch viel Zeit für die wichtigen Zellreinigungsprozesse (Autophagie). Dieser Abbau- und Ausscheidungsprozess ist ein Bestandteil unserer Immunabwehr (Xenoautophagie). Fasten trainiert somit den Stoffwechsel und verbessert das Immunsystem. - Gesundheitsprophylaxe
Regelmäßiges Fasten gehört zu einer guten Gesundheitsprophylaxe unbedingt dazu und kann bereits im Entstehen begriffene metabolische Symptome (Bluthochdruck, Zucker- und Fettstoffwechselstörungen etc.) lindern oder sogar aufheben.
Im Fasten reinigt, regeneriert (erneuert) und heilt sich unser Körper. Mit dem positiven Nebeneffekt, schnell und angenehm nebenbei ein paar überzählige Pfunde zu verlieren - Anti-Aging
Fasten strafft das Bindegewebe, verbessert das Hautbild, Entspannt die Gesichtszüge. - Stressreduktion durch Achtsamkeit
- . . . für einen ganzheitlichen Reset
Fasten ist die beste Möglichkeit aus dem „Zuviel“, dem „Zuschnell“ und dem „Zu Ungesund“ unserer heutigen Konsum- und permanenten Kommunikationswelt vorübergehend auszusteigen um herauszufinden was wirklich wichtig, maß- und sinnvoll ist - . . . gibt starke Impulse um eingefahrene Lebensgewohnheiten zu überdenken für Korrektur und Veränderung (gesünder essen, mehr Bewegung, stressreduzierende Entspannung)
- . . . steigert die körperliche und vor allem auch die geistige Leistungsfähigkeit
- . . . gibt Selbstvertrauen durch Selbsterfahrung, Selbsterkenntnis
- . . . für Klarheit im Denken und Steigerung der Kreativität
- . . . kann einem Bourn-Out vorbeugen
Fasten nach Hildegard von Bingen
Hildegard-Fasten ist ein zeitlich begrenzte reduzierte, bewußte Ernährung mit freiwilligem Verzicht auf bestimmte Genussmittel (Rauchen, Alkohol etc.). Die tägliche Fastenverpflegung besteht aus einer Dinkelspeise, Brühe, Kräuter & Gewürze und viel Flüssigkeit in Form von Wasser und Kräutertees.
Fasten nach Buchinger
Buchingerfasten ist ein vorübergehender, zeitlich begrenzter und freiwilliger Verzicht auf feste Nahrung, bestimmte Getränke und alle Genussmittel. Beim Fasten nach Buchinger handelt es sich um eine Brühe-Saft-Kur. Die tägliche Fastenverpflegung besteht aus einer Brühe, einem großes Glas Gemüse-/Obst-Saft, frischer Zitrone, 1 – 2 TL Honig und viel Flüssigkeit in Form von Wasser und Kräutertees.
Basenfasten
Beim Basenfasten wird im Gegensatz zum Fasten nach Buchinger gekaut. Basenfasten ist der vorübergehende, zeitlich begrenzte und freiwillige Verzicht auf Nahrungsmittel, die Säuren in den Körper bringen oder sauer verstoffwechselt werden. Es werden überwiegend basische Lebensmittel gegessen. Auch hier gibt es den Verzicht auf bestimmte Getränke und alle Genussmittel. Die tägliche Fastenverpflegung besteht aus Gemüse, Kartoffeln, Obst, gekeimtem Getreide/Pseudogetreide, Käutern, Nüssen/Kernen, frischer Zitrone und viel Flüssigkeit in Form von Wasser und Kräutertees.
Basisches Intervallfasten
Unser basisches 16:8 oder 14:10 Intervallfasten ist eine Mischung der Fastenmethoden Intervall-, Basen- und Buchingerfasten, bei der die Lebensmittel gekaut werden. Auch hier wird vorübergehend, zeitlich begrenzt und freiwillig auf fettige, zuckerhaltige und verarbeitete Lebensmittel, auf bestimmte Getränke und alle Genussmittel verzichtet. Die tägliche Fastenverpflegung besteht aus Gemüse, Kartoffeln, Obst, gekeimtem Getreide/Pseudogetreide, Käutern, Nüssen/Kernen, frischre Zitrone und viel Flüssigkeit in Form von Wasser und Kräutertees.
Hinweis zu verschiedenen allgemein bekannten Varianten des Intervallfastens. Allen gemeinsam ist, es gibt Zeiten in denen gegessen und es gibt Zeiten in denen nichts gegessen wird (trinken erwünscht: Wasser und ungesüßter Kräuter-/Früchtetee).
Bekannte Variante 1: Die 16:8-Methode oder 14:10-Methode
Hierbei wird entweder die Abendmahlzeit oder das Frühstück weggelassen, damit die Nacht für 16 oder 14 Stunden Nichtessens zur Verfügung steht. In den restlichen Stunden des Tages (8 oder 10 Std.) werden 2 – 3 Mahlzeiten gegessen.
Bekannte Variante 2: Die 5:2-Methode
An fünf Tagen in der Woche wird normal gegessen und an zwei Tagen die Kalorienanzahl auf 500 kcal (Frauen) und 600 Kcal (Männer) reduziert.
Eine Abwandlung dieser Methode ist das alternierende Intervallfasten bei dem an jedem zweiten Tag die Kalorienanzahl auf 500 kcal (Frauen) bzw. 600 Kcal (Männer) reduziert wird.
Eine der häufigsten Fehlannahmen ist, dass Fasten etwas mit Hungern zu tun hat.
Zu unseren Fastenseminar gehört immer eine fundierte Einstimmung auf die Fastentage, um Körper und Geist gut vorzubereiten:
- Vor Beginn der Fastenzeit machen Sie einen sogenannten Entlastungstag
und - zum Beginn der Fastenzeit besteht zusätzlich die Möglichkeitentleerst einer schnellen Entleerung des Magen-Darm-Trakts (freiwillig).
Die Vorbereitung ist wichtig und wenn der Entlastungstag gemacht wird, wird kaum Hunger aufkommen.
Es kann nur sein, dass Sie in der erste Zeit noch Appetit, also sogenannten „Kopfhunger“ verspüren – was sich jedoch schnell legt.
„Ambulant“ bedeutet „zu Hause in Eigenregie“. Sie erleben alle Vorzüge des Fastens während Sie weiter Ihrem normalen Alltag nachgehen. Dabei begleitet Sie eine ausgebildete Fastenleiterin und in der Gruppe können Sie sich mit Gleichgesinnten austauschen. Die Verpflegung bereiten Sie zu Hause zu und nehmen an den Treffen und Aktivitäten der Seminargruppe teil.
Alle Fastenseminare sind für Veganer und Vegetarier geeignet, da in den Fastenprogrammen keine tierischen Lebensmittel vorkommen. Der Honig im Fasten nach Buchinger und nach Hildegard von Bingen kann durch veganen Dicksaft oder pflanzlichen Sirup ersetzt werden.
Im klassischen Fasten sind Kaffee und echte Tees (Schwarz-/Grün- und Weißtee) während des Fastens tabu. Diese Getränke können nach Fastenschluß wieder genossen werden. (moderat beginnen mit einer Tasse pro Tag).
Im neuen modernen Fasten sind 2 Tassen Kaffee oder echter Tee (Schwarz-/Grün- und Weißtee) erlaubt. Nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen unterstützt das Koffein bzw. das Teein die Fastenprozesse.
Basisches Intervallfasten ist ein Fastenprogramm, das die Fastenmethoden Intervall-, Basen- und Buchingerfasten verbindet:
- Intervallfasten 16:8 oder 14:10 bedeutet hier auf 16 oder 14 Stunden in denn nichts gegessen wird (nur kalorienfreie Getränke sind erlaubt) folgen 8 oder 10 Stunden, in denen basisch gegessen wird
- Basenfasten heißt, es werden nur Lebensmittel gegessen, die basische sind oder überwiegend basisch verstoffwechselt werden
- dazu kommt die beginnende Ketonese aus dem Fasten nach Buchinger nach ca. 12 Stunden „Nichtessen“
Basisches Intervallfasten 16:8 oder 14:10 gehört zu den zeitlich begrenzten Fastenmethoden. Ist somit eher als eine „Kur“ zu sehen und sollte nach Seminarende nicht dauerhaft beibehalten werden.
Das Intervallfasten, das sich nicht nur auf basische Lebensmittel (alle Lebensmittel werden gegessen, auch vegetarische und tierische) bezieht kann zu einer dauerhaften Ernährungsweise werden.
Ja, unbedingt! Bluthochdruck gehört wie Zucker-, Fettstoffwechselstörungen und Übergewicht zu dem sogenannten „metabolischen Syndrom“.
Fasten und die metabolischen Symptome schließen sich nicht aus. Im Gegenteil, wären des Fastens können Verbesserungen eintreten. So kann Dein Blutdruck sinken und sich Deine Blutzuckerwerte verbessern.
Wenn bereits Medikamente eingenommen werden, solltest Sie unbedingt Ihren Arzt über das Fastenvorhaben informieren und besprechen, wie Sie mit Ihrer Medikation umgehen sollen.
Beim Fasten nach Buchinger erhalten Sie einen „Fahrplan“ mit Einkaufsliste und Rezepten für die 2 Tage nach Fastenende (die sogenannte Aufbauzeit).
Bei alle Fastenseminare erhalten Sie bei den Vorträge und durch die Informationen in der Seminarzeit viele wertvolle Tipps und Vorschläge für eine gesunde, ausgewogene Ernährung für die Zeit nach dem Seminar.
Die Seminare sind ein guter Einstieg, um die eigenen Ernährungsgewohnheiten zu überdenken und ggf. zu korrigieren.
Die große Bitte an die Raucher ist, dass sie während der Treffen mit der Seminargruppe nicht rauchen. Bei den Fastenseminaren auch nicht in der freien Natur und nicht in der Nähe der anderen Seminarteilnehmer. Die Geruchsbelästigung der anderen Teilnehmer ist unbedingt zu vermeiden!
Die Seminare bieten DIE perfekte Möglichkeit für eine Rauchpause oder gar für den Einstieg in ein rauchfreies Leben. Da während der Seminare auch auf andere Genussmittel verzichtet und bisherige Gewohnheiten unterbrochen werden, ist es realtiv einfach auch das Rauchen zu unterbrechen. Vielleicht gelingt Ihnen das und Sie können die Chance nutzen, sich endgültig von dieser ungesunden Gewohnheit zu befreien.
Alle Fastenarten sind auch während Ihres normalen Alltages auch bei Vollzeitbeschäftigung gut möglich.
Am einfachsten passt das Fasten nach Buchinger oder Fasten nach Hildegard von Bingen in den Alltag. Der Zeitaufwand für den Einkauf (1 Mal vor Fastenbeginn) und die Zubereitung sind hier am geringsten und die Fastenverpflegung läßt sich hervorragend mitnehmen.
Auch die anderen Fastenseminare sind gut für alle Berufstätigen geeignet, da
- immer am Abend gekocht und dabei teilweise für den nächsten Tag mit vorgekocht bzw. vorbereitet wird
- mit einem geringen Aufwand morgens alles für das Mittagessen eingepackt und mitgenommen wird
- die Gruppentreffen und Gruppenaktivitäten in der Regel ab 18:00 Uhr stattfinden.
Mein Tipp an alle Berufstätige ist, die Seminarteilnahme möglichst in eine beruflich ruhigere Zeit zu legen. Vielleicht finden Sie unter den Kolleginnen/Kollegen oder den Freundinnen/Freunden Gleichgesinnte; gemeinsam macht Fasten mehr Spaß und fördert das „Durchhaltvermögen“.
Fragen zu den Kuren
Wenn Sie den Einstimmungs-/Vorbereitungstag mitmachen, wirst so gut wie kein Hunger aufkommen.
Appetit, den viele mit Hunger verwechseln, kann in der ersten Zeit spürbar sein. Dieser sogenannten „Kopfhunger“ legt sich jedoch schnell.
Bei den Kuren wird gegessen und die Mahlzeiten sind ausgewogen (stimmiges Kohlenhydrate zu Eiweißen zu Fett Verhältnis) und eine zwar reduzierte jedoch ausreichende Kalorienzufuhr von ca. 900 – 1400 kcal/Tag sorgt für Wohlbefinden.
„Ambulant“ bedeutet „zu Hause in Eigenregie“. Sie erleben die Kur während Sie weiter Ihrem normalen Alltag nachgehen. Dabei begleitet Sie eine ausgebildete Ernährungsberaterin und in der Gruppe können Sie sich mit Gleichgesinnten austauschen. Die Mahlzeiten bereiten Sie zu Hause zu und nehmen an den Treffen und Aktivitäten einer Seminargruppe teil.
Die Kuren sind für alle Menschen (vegan, vegetarisch, mix) geeignet.
Unsere Kuren sind jedoch vegan, da diese Form des Essens sehr pflanzenlastig ist. Der hohe pflanzliche Anteil erlaubt die gewünschten körperlichen Effekte (entgiften, abnehmen, Blutzuckersenkung, Blutdrucksenkung und mehr).
Kaffee und Schwarz-/Grün- und Weißtee sind in maßen erlaubt, während Alkohol während der Seminarzeit tabu sein sollte.
Mit alkoholischen Getränken sollten Sie nach Seminarende noch ein bis zwei Wochen warten und mit geringer Menge beginnen, da Alkohol nach einer Kur stärker wirkt als vorher.
Ja, sehr zu empfehlen. Bluthochdruck gehört wie Zucker-, Fettstoffwechselstörungen und Übergewicht zu dem sogenannten „metabolischen Syndrom“. Gewicht zu reduzieren und die metabolischen Syndrome schließen sich nicht aus. Im Gegenteil, wärend der Gewichtsreduzierung kann/sollte eine Verbesserung eintreten. So kann der Blutdruck sinken und sich die Blutzuckerwerte verbessern.
Am besten ist es, Sie besprechen Ihr Kurvorhaben mit Ihrem Arzt, vor allem, wenn Sie regelmäßig Medikamente einnehmen.
Durch die Vorträge, hilfreichen Informationen, Einkaufslisten und Rezepte für jeden Seminartag erhalten Sie viele wertvolle Tipps und Vorschläge für eine gesunde, ausgewogene Ernährung für die Zeit nach dem Seminar.
Die Seminare sind ein guter Einstieg, um die Ernährungsgewohnheiten zu überdenken und ggf. anzupassen oder zu korrigieren.
Die große Bitte an die Raucher ist, dass sie während der Treffen mit der Seminargruppe nicht rauchen. Die Geruchsbelästigung der anderen Teilnehmer ist unbedingt zu vermeiden!
Die Seminare bieten DIE perfekte Möglichkeit für eine Rauchpause oder gar für den Einstieg in ein rauchfreies Leben. Da während der Seminare Deine bisherige Essensgewohnheiten verändert sind und werden, ist es realtiv einfach auch das Rauchen zu unterbrechen. Vielleicht gelingt Dir das und Du kannst die Chance nutzen, Dich endgültig von dieser ungesunden Gewohnheit zu befreien.
Die Seminare sind gut für alle Berufstätigen geeignet, da immer abends gekocht und dabei teilweise bereits für den nächsten Tag vorgekocht bzw. vorbereitet wird. Mit einem geringen Aufwand kann so morgens alles für das Mittagessen eingepackt und mitgenommen werden.
In der Regel finden die Gruppentreffen und Gruppenaktivitäten ab 18:00 Uhr statt. So ist auch Berufstätigen in Vollzeit eine Seminarteilnahme möglich.
Mein Tipp an alle Berufstätige ist, die Seminarteilnahme möglichst in eine beruflich ruhigere Zeit zu legen. Vielleicht finden Sie unter den Kolleginnen/Kollegen oder den Freundinnen/Freunden Gleichgesinnte; gemeinsam macht Abnehmen mehr Spaß und fördert das „Durchhaltvermögen“.
Ablauf und Organisation
Unsere Seminare haben eine Gruppengröße von min. 4 bis max. 15 Personen.
Unser komplettes Seminarprogramm ist freiwillig. Es ist unser Angebot an Sie für eine Begleitung durch Ihr Vorhaben (FastenZeit, GesundKur).
Sie entscheiden jedoch, an welchen Programmpunkten Sie teilnehmen bzw. nicht teilnehmen wollen, welche Ihnen gut tuen und für welche Sie sich ohne Stress Zeit nehmen können und wollen.
Wichtig jedoch ist, dass Sie zumindest die Einführungs-, Vortrags- und Wissensveranstaltungen besuchst, damit Ihr Seminar ein Erfolg wird.
Leider sind Kartenzahlungen jeglicher Art sowie Barzahlungen vor Ort nicht möglich.
Nach Buchungsbestätigung und Erhalt der Rechnung ist die Bezahlung vor Beginn der jeweiligen Veranstaltung per Banküberweisung vorzunehmen, so wie auf der Rechnung angegeben.
Geben Sie sich – und vor allem den anderen Teilnehmern – die Chance, zur Ruhe zu kommen und nicht durch ein Kind oder einen Hund abgelenkt zu weden, auch wenn diese noch so niedlich sind.
Genießen Sie die “kinder- und hundefreie Zeit” in vollen Zügen!
Und bedenken Sie, dass es auch Menschen gibt, die Angst vor Hunden haben. Auch ihnen soll eine entspannte, stressfreie Zeit gegönnt sein.
Nutzen Sie die wenigen Stunden der Gruppentreffen Sie selbst zu sein, nur für sich etwas zu unternehmen, sich ungestört mit den anderen Teilnehmerinnen/Teilnehmern austauschen zu können. Lasse daher Kinder und Hund in lieber Obhut bei Verwandten, Nachbarn oder Freunden. Sie werden die kurze Abwesenheit kaum bemerken und sich umso mehr freuen, wenn Sie erholt und entspannt zurückkehren.
Ihre Frage ist nicht dabei?
Schreiben Sie mir, ich antworte zeitnah.
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